
Haben Sie sich schon gefragt, warum wir für beheizte Einlagen Kohlenstofffasern verwenden und nicht einfach Metalldrähte?
Es ist eigentlich ganz einfach: Metall drückt nach einer Weile zusammen. Wenn man einen dünnen Draht in die Schuhe legt, führt die ständige Belastung dazu, dass der Draht schnell beschädigt wird. Kohlenstofffasern sind anders – sie sind flexibel, können die Belastungen beim Gehen aushalten und geben nicht nach ein paar Meilen auf. Wir verwenden sie in Form von dünnen Streifen oder in gewebtem Muster, damit der ganze Fuß erwärmt wird – anstatt nur ein oder zwei Stellen extrem heiß zu werden.
Was die Leistung angeht, so muss man hier ein Gleichgewicht finden. Wir verwenden in der Regel Batterien mit einer Spannung von 3,7 V bis 5 V. Das Wichtigste ist, die Widerstandswerte richtig einzustellen. Wenn der Widerstand zu niedrig ist, werden die Füße überhitzt – doch die Batterie ist bereits vor dem Verlassen des Hauses leer. Wir streben etwa 2 W bis 5 W pro Fuß an – das reicht aus, um eine Temperatur von 35 °C bis 45 °C zu erreichen.
Aber es gibt ein Problem: Man kann die Leistung nicht einfach erhöhen. Wenn zu viel Strom durch die dünnen Kohlenstofffasern fließt, kann es zu Schäden kommen. Da die Füße schwitzen und salzig sind, können wir die Fasern nicht einfach ungeschützt lassen – das würde zu Kurzschlüssen führen. Deshalb umwickeln wir alles mit TPU oder Silikon. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit draußen und die Wärme bleibt drinnen.
Das eigentliche Problem sind allerdings die Verbindungsstellen zwischen den Drähten. Diese sind immer die schwächsten Stellen. Um zu verhindern, dass sie bei jedem Schritt auseinandergerissen werden, verwenden wir spezielle Elemente, die den Druck reduzieren.
Eines muss man bedenken: Kohlenstofffasern heizen sich nicht sofort auf. Es dauert etwas länger, bis sie die gewünschte Temperatur erreichen. Außerdem muss man auch an die Schuhe selbst denken. Wenn die Mittelsohle dick und aus Schaumstoff besteht, bleibt die Wärme dort stecken. Dadurch kann die Temperatur sehr schnell von „angenehm“ auf „unerträglich heiß“ steigen. Man muss also genau berechnen, wie viel Leistung benötigt wird – je nachdem, wie viel Isolierung die Schuhe bereits haben.
- Kohlenstoff
- Fasern
- Heizung
- Element
- Wärme
- Innensohle
- Einlagen
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